E.H.T....Ed`s Horse Training

Wie alles begann....

 

Meine "Pferdestory" begann mit dem Töchterlein meiner Frau, die, wie viele junge Mädchen Reitstunden nahm und irgendwann das ewige „an der Longe hängen“ satt hatte und mit dem sofortigen Reitboykott drohte, sollte sich nichts ändern an dieser untragbaren Situation. Und so taten wir das einzig „Richtige“…wir kauften spontan ein Pferd, eine ältere, mitleiderregend dünne Stute mit ängstlichen aber treuen Blick, unsere Kati. Tja, und da meine Frau im Vorfeld zum tragen von rosaroten Brillen neigt und das eine oder andere Versprechen nicht das (versprochene) Gewicht hatte, wurde auch ich ziemlich schnell in die tägliche Arbeit „miteinbezogen“…und, voila, meine Leidenschaft für Pferde war geweckt.

Von nun an drehte sich fast alles um Pferde, es dauerte natürlich nicht lange und wir erstanden unser zweites Pferd, eine zweijährige Tinkermixstute namens Wendy. Mit ihr gemeinsam tauchte ich ausgiebigst in die Welt des Horsemanship ein, machte diverse Kurse bei verschiedenen Trainern und ritt Wendy schließlich, langsam und unter Anleitung, mit 3,5 Jahren selbst an.

Mit dem Kauf unseres damals 4-jährigen und rohen Quarter Wallachs „Stormears Sugartime“ kurz Sturmi, einige Jahre später, entschloss ich mich dann endgültig den Weg zum Ausbilder und Trainer einzuschlagen.

 

Ausbildung:

2010 Juli       - WRC in Mörbisch/ Golden View Ranch
2011 – 2012  - Tiermassage und Bewegungslehre am ITM
2013 März    – Übungsleiter Westernreiten in Gutau/ Wurmbauerngut

Dazwischen immer wieder Kurse und Fortbildungen bei diversen Trainern.

 

Zwischenzeitlich ging unsere Kati über die Regenbogenbrücke, dafür gesellte sich Remy zu unserer Pferdeschar ("Smartins Remedy" ebenfalls ein Quarter und damals noch Hengst) und aus einer innigen "Freundschaft" mit Wendy entstand (still und heimlich) ein Kind der Liebe...am 15.4.2015, in der Stille der Nacht, erblickte mit viel Getöse der kleine Hamish das Licht der Welt und macht nun unser Kleeblatt vollständig.

 

 

Was meine Arbeit mit Pferden betrifft, so bin ich ganz bei Henry Ford, der da sagte:“ Wenn es überhaupt ein Geheimnis des Erfolges gibt, so besteht es in der Fähigkeit, sich auf den Standpunkt des Anderen zu stellen und die Dinge ebenso von seiner Warte aus zu betrachten.“

 

 

 


                                                    Was ich anbieten kann...


Natural Horsemanship

 

…die Kunst, mit Pferden natürlich, das heißt pferdegerecht und vor allem pferdeverständlich umzugehen. Das Ziel des Horsemanship ist die harmonische Partnerschaft zwischen Mensch und Tier. Sowohl bei der Bodenarbeit, als auch beim Reiten basiert Horsemanship auf gegenseitigen Respekt, Vertrauen und Aufmerksamkeit, unabhängig von der gewählten Reitweise. Der Mensch soll die Körpersprache des Pferdes verstehen und richtig deuten um mit dem Pferd zu kommunizieren und um gleichzeitig für seinen vierbeinigen Partner eine sichere Führungskompetenz darstellen zu können.

Was kann ich durch Horsemanship erreichen:

  • Verbesserung der Verständigung zwischen Mensch und Pferd
  • Vertrauensbildung      …auch oder gerade für Menschen mit Angst vor Pferden...oder umgekehrt :)
  • Ein wichtiger Teil in der Jungpferdeausbildung bzw. in der Pferdeerziehung zb. was den täglichen Umgang betrifft …   führen, füttern, Hufschmied, Tierarzt…
  • Erlernen vieler Bewegungsabläufe und Kommandos vom Boden, welche beim Reiten unerlässlich sind.

…last but not least ist Horsemanship ebenso eine angenehme Abwechslung wie geistige Forderung für Pferd und Mensch.

 

“Plane das Schwierige da, wo es noch leicht ist. Tue das Große da, wo es noch klein ist. Alles schwere auf Erden beginnt stets als Leichtes. Alles Große auf Erden beginnt stets als Kleines.”                                    Laotse
                                                                                        

Pferdetraining

 

Das Sprichwort „Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr“ teile ich im Bezug aufs Pferd nicht immer.

Die Ausbildung des jungen Pferdes legt den Grundstein für alles Weitere und sollte daher mit Feingefühl aber auch einem konsequenten Plan umgesetzt werden. Doch auch bei einem bereits erwachsenen und in welcher Form auch immer ausgebildeten (oder eben nicht wirklich ausgebildeten) Pferd kann man mit gezieltem, flexiblen, konsequenten, vorallem aber fairen und verständnisvollem Training viel erreichen oder korrigieren.

 

Es kommt auf Alter, Charakter, Ausbildungsstand, Zielsetzung, eventuelle gesundheitliche Probleme und Psyche des jeweiligen Pferdes an wie ich mein Training gestalte. Leider ist es mir aus platzbedingten Gründen nicht möglich Trainingspferde bei mir einzustellen, gerne komme ich aber in euren Stall um dort mit euren Pferden und euch zu arbeiten.


Reitunterricht

 

Das Westernreiten hat seinen Ursprung in Amerika.Vom einfachen Reiten in den Grundgangarten bis hin zur hohen Schule – im Englischen Reitstil: Dressur – sollte auch beim “lässigen” Westernreiten ein gewisses Repertoire an Wissen und Können vorhanden sein, nicht zuletzt seinem Pferd zuliebe. Im Gegensatz zum Englischen Reitstil sind Westernpferde darauf trainiert, bei einem Impuls – zum Beispiel der Hilfe zum Antraben – zu reagieren und dann ohne weitere Einwirkung des Reiters in diesem Tempo zu bleiben.

 

Ich gestalte jedes Westerntraining gerne individuell, je nach Niveau bzw. Ziele des Reiters und selbstverständlich unter Rücksichtnahme des Ausbildungsstandes des jeweiligen Pferdes.

Mein Augenmerk liegt ebenso auf den Basics, wie auf dem korrekten und unabhängigen Sitz, welcher es erst ermöglicht, sein Pferd in allen Gangarten zu kontrollieren.

Reitunterricht und Westerntraining heißt für mich auch…

  • Anatomie und Psyche des Pferdes – wie “funktioniert” mein Partner eigentlich?
  • Welche Arbeit ist für mein Pferd wichtig und welche Übungen können die körperliche Verfassung verbessern bzw. zur Gesunderhaltung beitragen.
  • das Wissen ums Rundherum wie zb. das Equipment und die damit verbundenen Möglichkeiten und auch Risiken.

…diese Dinge lasse ich situationsbedingt in den Unterricht mit einfließen.


"Probleme" und deren Behandlung

 

"Wenn du dein Problem richtig definierst, findest du auch immer die Lösung."

                                                                        Steve Jobs 

 

Es gibt sehr viele Verhaltensweisen die wir mehr oder weniger als Problem oder Unart bei unseren Pferden bezeichnen.

Ich könnte viele Beispiele anführen bei denen viele Pferdebesitzer immer wieder ihre Schwierigkeiten haben, im Prinzip gibt es aber bei fast allen Problemen ein paar wichtige Punkte die man beachten sollte damit man früher oder später zu einer für Mensch und Pferd akzeptablen Lösung kommt.

Die wichtigsten sind mit Sicherheit Geduld, Konsequenz, Gefühl und das Wissen „wie ein Pferd tickt“. Ob es sich bei eurem Problem um den allgemeinen Umgang wie Putzen, Satteln, Führen usw., Probleme beim Verladen in den Hänger, schlechtes Benehmen beim Beschlagen oder Ausschneiden der Hufe oder Angstverhalten in bestimmten Situationen wie z.B. Wasserlacken, Bäche, Plastikflaschen, Traktor usw. handelt....

Wir finden mit Sicherheit eine passendes Trainingsprogramm für euer Thema.


"Eine Million Jahre vor unserer Zeit weideten sie auf weiten leeren Prärien,
begleitet von Stimmen die nur sie hören konnten.
Den Menschen lernten sie kennen als Jäger. Lange bevor er begann sie zur Arbeit einzusetzen hatte er sie ihres Fleisches wegen getötet.
So blieb der Bund mit den Menschen stets zerbrechlich, denn die Furcht, die er in ihren Herzen geweckt hatte saß zu tief.
Seit jenem Moment in der Steinzeit, als dem ersten Pferd ein Halfter angelegt wurde, gab es unter den Menschen einige die um diese Furcht wussten. Sie konnten in die Seelen der Tiere schauen und waren in der Lage ihre Schmerzen zu lindern.
Geheimnissvolle Worte drangen sanft in geschundene Herzen.
Man nannte diese Menschen die Pferdeflüsterer...."


                                                   (Aus dem Film: Der Pferdeflüsterer)

 

 

Wir alle können zu "Pferdeflüsterern" werden, wir müssen uns nur die Mühe machen...